Tätigkeitsbeschreibung – Fachanwalt für Arbeitsrecht
 
Die Bezeichnung „Fachanwalt“ bedeutet, dass ich auf meinem Rechtsgebiet besondere Kenntnisse erworben und nachgewiesen habe. Diese Berufsbezeichnung wird durch die Rechtsanwaltskammer nach der Fachanwaltsordnung verliehen. Voraussetzung sind drei Jahre Anwaltszulassung in den letzten sechs Jahren vor Antragstellung sowie der Nachweis besonderer Fachkenntnisse. Dazu müssen Kurse besucht und Prüfungen absolviert werden. Auch regelmäßige Fortbildungen im jeweiligen Fachbereich sind vorgeschrieben.

Haben Sie als Arbeitnehmer eine Kündigung oder Abmahnung erhalten? Wurden Sie bei einer Bewerbung aus Alters- oder Geschlechtsgründen übergangen? Hat man Sie abgelehnt, weil Sie Ausländer sind? Werden Sie durch einen unüblichen Arbeitsvertrag benachteiligt oder filmt Sie Ihr Arbeitgeber im Pausenraum? In allen diesen Fällen und vielen weiteren bin ich Ihr Ansprechpartner als Fachanwalt im Bereich des Arbeitsrechts.

Selbstverständlich auch als Arbeitgeber können Sie sich an mich wenden. Denn ich lege Wert darauf, beide Seiten zu vertreten – dadurch können Sie von meiner Erfahrung in allen Aspekten des Arbeitsrechts profitieren. Wenn Sie also wasserdichte Arbeitsverträge schließen wollen, einer ihrer Arbeitnehmer durch Vertragsverletzungen auffällt, wenn Sie eine rechtssichere Kündigung durchführen oder ein korrektes Arbeitszeugnis ausstellen wollen oder wenn Sie wissen möchten, inwieweit das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz tatsächlich Ihren Entscheidungsspielraum einschränkt – wenden Sie sich an mich. Auch im Bereich des kollektiven Arbeitsrechts – bei Fragen zur Mitbestimmung, zu den Rechten des Betriebsrates, zur Einigungsstelle und zum Tarifvertrag – stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Ob aus eigener Erfahrung oder aus der Presse – jeder kennt typische Probleme, die im heutigen Arbeitsalltag auftauchen können. Diese beginnen mit Bewerbung und Arbeitsvertrag: So sind z. B. beim Vorstellungsgespräch nicht alle Fragen zulässig. Eine unzulässige Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz kann zum Beispiel bei der Bewerberauswahl zu Schadenersatzansprüchen gegen den Arbeitgeber führen. An der Tagesordnung sind heute Kündigungsschutzklagen gegen Kündigungen, die auf Verfehlungen des Arbeitnehmers beruhen – von häufigem Zu-Spät-Kommen über den Bagatelldiebstahl bis zum Missbrauch des betrieblichen Internetzugangs. Auch Fälle von Mobbing kommen immer wieder vor. Ferner sorgen Beförderungen und Lohnzuschläge oft für Streit – ebenso wie der Inhalt von Arbeitszeugnissen. Dies sind nur einige Beispiele möglicher Konflikte im Arbeitsleben.

Sprechen Sie mit mir – unabhängig davon, ob Sie Arbeitgeber oder Arbeitnehmer sind. Im Rahmen eines ersten Beratungstermins besprechen wir gemeinsam Ihr Problem. Ich werde Ihnen erläutern, was für Rechte Sie haben, welche Rechte die Gegenseite hat und wie Ihr Problem gelöst werden kann. Vor Gericht oder im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung vertrete ich Ihre Interessen.